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Betrieb von Autobahn-Straßenbauwerken

Gestion d’une Infrastructure Autoroutière

  • Der Betrieb von Autobahn-Straßenbauwerken soll den ständigen Verkehrsfluss unter guten Sicherheitsbedingungen und unter Berücksichtigung der Benutzerfreundlichkeit gewährleisten. Hierzu werden die entsprechenden Bauwerke gewartet und in gutem Zustand erhalten, sodass sie ihren Zweck zu jedem Zeitpunkt optimal erfüllen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, braucht es eine langfristige Sicht der Dinge und eine organisierte Verwaltung der Bauüberwachung sowie der durchzuführenden Arbeiten. Dabei müssen die notwendigen Maßnahmen so ausgeführt werden, dass möglichst geringe Beeinträchtigungen für die Nutzer entstehen. Somit muss unbedingt eine entsprechende Vorgehensweise im Hinblick auf die Ingenieurbauwerke festgelegt werden, sodass den unterschiedlichen Akteuren ein langfristiger strategischer und finanzieller Plan zur Verfügung steht, der es ihnen erlaubt, die entsprechenden Maßnahmen unter möglichst geringem technischen und somit finanziellen Risiko umzusetzen und vor allem die Instandhaltung als präventive statt als kurative Aufgabe zu begreifen. Wenn es keine entsprechende Politik gibt, so sehen sich die Verantwortlichen der Aufgabe gegenüber gestellt, in Dringlichkeitsfällen Ad-Hoc Entscheidungen zu fällen, was zu technischen und finanziellen Unwägbarkeiten führt. Gleichzeitig bestehen natürlich die Risiken, die mit der Substanz des Bauwerks selbst und mit seiner Alterung einhergehen, weiterhin. Es gilt, dass „vorbeugen besser als heilen“ ist, auch im technischen Bereich. Auch wenn das Risiko nicht vollständig beherrscht wird, so ist es doch wichtig, dass es bekannt ist und dass entsprechend gehandelt wird. Für Verantwortliche im Finanzbereich und aus der Politik hat der Faktor Zeit nicht die gleiche Bedeutung wie für die Betreiber. Dennoch müssen die unterschiedlichen Akteure unbedingt zu einer klaren Übereinkunft bezüglich der gemeinsamen Instandhaltungs-Strategie kommen und diese dann auch einhalten! Bei eventuellen Unstimmigkeiten müssen Entscheidungen sorgfältig abgewogen werden, unter Berücksichtigung der technischen und finanziellen Konsequenzen die sich für die Zukunft ergeben können, ohne das Risiko für Schadensereignisse außer Acht zu lassen. Leider erweisen sich Schadensfälle als wichtige Hebel im Budget, stehen sie doch zunächst für das 2 Scheitern eines Betriebs, der auf Prävention ausgerichtet ist. Oder anders gesagt, eine solche extreme Situation sollte nicht zur politischen Strategie werden. Die Vorstellung der allgemeinen Politik der Gruppe Sanef mit praktischen Beispielen (die Praxis sollte man nie aus den Augen verlieren!) soll einem Erfahrungsbericht entsprechen, der zuweilen idealistisch geprägt, sehr wahrscheinlich unvollständig und weiter verbesserbar ist, aber dennoch als Grundlage zur Debatte taugt.
  • La Gestion d’une Infrastructure Autoroutière doit permettre d’assurer en permanence la continuité de la circulation dans de bonnes conditions de sécurité et de commodité. A cet effet les ouvrages sont entretenus et maintenus en bon état de façon à toujours convenir parfaitement à l’usage auquel ils sont destinés. Cet objectif nécessite une vision long terme avec une gestion organisée du suivi des ouvrages et des travaux à engager, tout en intégrant les conditions d’exploitation propres à limiter la gêne à l’usager. L’établissement d’une politique Ouvrages d’Art est ainsi indispensable pour permettre aux différents acteurs d’avoir une vision long terme sur la stratégie et les coûts financiers afférents à mettre en oeuvre pour limiter l’aléa technique et donc financier, et surtout de se positionner dans un entretien préventif et non curatif. L’absence de politique met le gestionnaire en situation de devoir gérer l’urgence, avec des à-coups techniques et financiers difficiles à maîtriser, sans pour autant le mettre à l’abri du risque inhérent à la nature même de l’ouvrage, et de son vieillissement. Il vaut mieux « prévenir que guérir », cela est parfaitement transposable au domaine technique, et même si le risque n’est pas totalement maîtrisé il est géré et connu. Le « financier » ou le « politique » n’ont pas le même rapport au temps que le « gestionnaire » et il est indispensable que ces différents acteurs s’accordent formellement sur une stratégie commune de maintenance, puis la respectent !... Les arbitrages éventuels qui pourraient s’avérer nécessaires doivent être examinés avec les conséquences techniques et financières en résultant pour le futur sans obérer le risque sinistre. Le sinistre est malheureusement un fort levier budgétaire, mais il est d’abord l’échec d’une gestion organisée préventive _ cette situation extrême ne peut être une politique. La présentation du cadre de la politique du groupe Sanef avec des exemples terrain (il est indispensable d’être près du terrain !) est à considérer comme un retour d’expérience parfois idéaliste, probablement imparfait et pouvant être amélioré, mais permettant le débat.

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Metadaten
Author:Yannick Jeanjean
URN (permanent link):urn:nbn:de:hbz:386-kluedo-39226
Serie (Series number):Schriftenreihe zum Symposium "Grenzüberschreitende Infrastruktur - heute und morgen" (7)
Document Type:Article
Language of publication:German
Publication Date:2014/11/14
Year of Publication:2014
Publishing Institute:Technische Universität Kaiserslautern
Date of the Publication (Server):2014/11/14
Tag:Bestandserhaltung; Brücken; Denkmäler; Monitoring; Raumplanung
Number of page:10
Faculties / Organisational entities:Fachbereich Raum- und Umweltplanung
DDC-Cassification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 624 Ingenieurbau und Umwelttechnik
Licence (German):Standard gemäß KLUEDO-Leitlinien vom 28.10.2014