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Möglichkeiten und Grenzen von erwachsenenpädagogisch akzentuierter Identitätsarbeit in Stresssituationen und Krisen

  • Innerhalb der Masterthesis wird die Beantwortung der Frage verfolgt, inwiefern pädagogisch akzentuierte Identitätsarbeit für Erwachsene in Stresssituationen und Lebenskrisen sowohl möglich als auch hilfreich sein kann und wann dieser Form von Arbeit Grenzen gesetzt sind. Auf eine Antwort zielend wird sich sowohl den Themen Identität, Identitätsentwicklung als auch dem Thema Stress und dessen Ausweitung zu Lebenskrisen definitorisch und unter den Rahmenbedingungen einer gesellschaftlichen Moderne genähert. Dies führt zu einer Identitätsarbeit, die den Aufbau von Fähigkeiten und Kompetenzen in erwachsenenpädagogischen Lernprozessen fokussiert. Die Gedanken zu einem identitätsstiftenden Lernen werden in einem dialogisch-konstruktivistischen Lehr-Lern-Verständnis gerahmt, indem der Aufbau von Selbstwirksamkeit als Katalysator thematisiert, reflektierte Erfahrung von Kohärenz und Kontinuität erlebt sowie Empathiefähigkeit und Ambiguitätstoleranz als Ressourcen aufgebaut werden. Hinzukommend wird die Wichtigkeit der individuellen Artikulation in Sprache und der daraus weiterführenden Narration untersucht. Eine Pädagogik der Anerkennung, des bejahenden Annehmens des Gegenübers innerhalb des Lehrverständnisses sowie das Vermitteln von Impulsen für eine den Alltag bereichernde Lebenskunst unterstreichen gerade eine stressreduzierende Erwachsenbildung. Letztlich werden die vorab theoretisch ausgeführten Überlegungen dieser Masterthesis in eine erwachsenenpädagogisch akzentuierte Identitätsarbeit in die Praxis transformiert, die nicht monologisierend, sondern mit den Teilnehmenden im Dialog stattfindet. Sie findet ihre Entsprechung in einer kollektiv gestalteten Didaktik in Seminaren und Gesprächsgruppen, innerhalb von Coachings auf der Ich-Du-Ebene oder informell organisiert durch Vorleben und Imitieren. Neben diesen Möglichkeiten, erwachsenenpädagogisch akzentuierte Identitätsarbeit in Stress und Lebenskrisen zu initiieren und durchzuführen, werden in diesem Kontext auch Grenzen dieser nichttherapeutischen Erwachsenenbildung aufgezeigt.
Metadaten
Author:Anja Linsenmaier
URN (permanent link):urn:nbn:de:hbz:386-kluedo-60085
Advisor:Wolfgang Müller-Commichau
Document Type:Master's Thesis
Language of publication:German
Publication Date:2020/06/23
Year of Publication:2020
Publishing Institute:Technische Universität Kaiserslautern
Granting Institute:Technische Universität Kaiserslautern
Date of the Publication (Server):2020/06/24
Tag:Ambiguität; Ambiguitätstoleranz; Ambivalenz; Coaching; Dekonstruktion; Dialog; Differenzierung; Empathie; Empathiefähigkeit; Erwachsenenbildung; Erwachsenenpädagogik; Forderung; Gesprächsgruppen; Gesundheit; Homöostase; Identität; Identitätsarbeit; Identitätsentwicklung; Identitätserosion; Imitieren; Integration; Kohärenz; Kompetenzen eines modern-flexiblen Menschen; Konstruktivismus; Kontinuität; Krisen; Lebenskrisen; Lebenskunst; Moderne; Narration; Neuorientierung; Pluralität; Pädagogik der Anerkennung; Reflexion; Selbstwirksamkeit; Sprache; Stress; Vorleben; identitätsfördernde Fähigkeiten; lebensbewältigende Ressourcen; Überforderung
Number of page:XXIX, 69
Faculties / Organisational entities:Distance and Independent Studies Center (DISC)
DDC-Cassification:3 Sozialwissenschaften / 370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Collections:Herausragende Masterarbeiten am DISC
Licence (German):Creative Commons 4.0 - Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung (CC BY-NC-ND 4.0)