Flexibles Workflowmanagement für Entwurfsprozesse am Beispiel der Bebauungsplanung

  • In diesem Beitrag wird ein Ansatz vorgestellt, mit dem Entwurfsprozesse geplant, koordiniert und durchgeführt werden können. In der Projektplanung wird zunächst ein explizites Modell des Entwurfsprozesses erstellt. Dieses wird von einem Workflowmanagementsystem als Basis für die Projektdurchführung benutzt. Projektplanung und -durchführung können miteinander verzahnt werden, d. h. während der Durchführung kann weiter-, um- und feingeplant werden. Während der Projektabwicklung werden kausale Abhängigkeiten zwischen (Teil-) Ergebnissen (wie z. B. Anforderungen, Vorentwürfen und Zeichnungen) fein-granular erfaßt, repräsentiert und verwaltet. Diese Abhängigkeiten werden im wesentlichen automatisch aus dem Prozeßmodell abgeleitet. Durch die Repräsentation der kausalen Abhängigkeiten wird die Verfolgbarkeit des Entwicklungsprozesses erhöht und dessen Ergebnisse dokumentiert. Basierend auf den repräsentierten Abhängigkeiten kann auf Änderungen gezielt reagiert werden, wodurch die Entwicklungskosten sinken. Die entwickelten Techniken werden am Beispiel der Bebauungsplanung erläutert.

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Metadaten
Author:Frank Maurer, Gerhard Pews
URN (permanent link):urn:nbn:de:hbz:386-kluedo-1258
Document Type:Preprint
Language of publication:German
Year of Completion:1995
Year of Publication:1995
Publishing Institute:Technische Universität Kaiserslautern
Tag:CAP; Workflowmanagement ; computer aided planning
Faculties / Organisational entities:Fachbereich Informatik
DDC-Cassification:004 Datenverarbeitung; Informatik

$Rev: 12793 $